Industrie 4.0 bekommt in Kaufbeuren ein neues Zuhause, im pro-micron Neubau

Am Donnerstag, den 9 August 2018 lud die pro-micron anlässlich des Besuches des Bayerischen Staatsministers Pschierer zu einem Empfang ein. Anlass war die feierliche Enthüllung des pro-micron Neubauvorhabens und die Übergabe des Förderbescheids des Freistaats Bayerns in Höhe von 815.000 Euro. Es trafen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

pro-micron Geschäftsführer Hubertus von Zastrow (links) und Dr. Rainer Wunderlich (links) enthüllen das Neubauvorhaben.

Der i-Punkt an der B12

Schon bald wird das pro-micron „i“ das erste sein, dass man auf der B12 in Richtung Kempten sieht.  Der pro-micron Neubau soll mit der Verdreifachung der Produktionsfläche und Verdopplung der Bürofläche der rasch wachsenden pro-micron als neues Zuhause dienen. Auf dem 3.715 Quadratmeter Grundstück direkt an der B12 sollen auch zukünftig Hochschulprojekte, neue Produkte und Innovationen um Industrie 4.0 entstehen. Der Standort Kaufbeuren wird mit der fünf Millionen Investition von pro-micron als Technologeistandort gefestigt und gefördert. Im Februar 2019 ist Baubeginn und Mitte 2020 ist der Einzug geplant.

Bayern unterstützt den Technologiestandort Kaufbeuren

Der Neubau ist gut für pro-micron und damit auch gut für die Region. Aus diesem Grund unterstützt der Freistaat Bayern das Neubauvorhaben mit 815.000 Euro. Den offiziellen Förderbescheid überreichte der Bayerische Staatsministers Franz Josef Pschierer mit herzlichen Worten: „Ich freue mich die pro-micron und damit das technologische Know-How in Bayerns Regionen zu unterstützen. Herzlichen Glückwunsch pro-micron, alles Gute für die Zukunft“. Auch der

Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, Herr Stefan Bosse, begrüßt die Entwicklungen in seiner Stadt und befürwortet das Bauvorhaben der pro-micron.

Technologie Transfer Zentrum (TTZ) in Planung

Minister Pschierer (mitte) übergibt den Förderbescheid den Geschäftsführern von pro-mciron Hubertus von Zastrow (links) und Dr. Rainer Wunderlich (rechts

Gemeinsam mit der Hochschule Kempten, der Stadt Kaufbeuren und lokalen Unternehmern strebt pro-micron ein Wissenstransferzentrum rund um die Themen Zerspanung und Industrie 4.0 an. Dieses soll auch unter dem Dach des Neubaus angesiedelt werden. Ziel des Technologie Transfer Zentrums (TTZ) ist es, die gesamte Wertschöpfungkette von Industrie 4.0 unter einem Dach zu vereinen. Der Präsident der Hochschule Kempten, Herr Prof. Dr. Schmidt, ist sich sicher, dass dieser Ansatz erfolgsversprechend ist. Die Bestrebungen werden von Wirtschaftsministerium befürwortet und warten auf die Genehmigung.

Begleitvorträge Industrie 4.0 in Kaufbeuren

Dass das Thema Industrie 4.0 in Kaufbeuren bereits vertreten ist, zeigten die geladenen Vertreter der Unternehmen Berger und HAWE-Hydraulik. Als Gastredner zum Thema Industrie 4.0 zeigten Sie Ihre Projekte der digitalen Vernetzung in der Zerspannenden Fertigung. Mit beiden Unternehmen unterhält pro-micron enge partnerschaftliche Beziehungen. Auch pro-micron stellte in diesem Zuge seine neuen Projekte im Bereich Industrie 4.0 vor.

„Food Assist“ und „Tool Control“

Pro Micron Messspieß mit Anne Menzel und Dr. Rainer Wunderlich

Das Produktportfolio der pro-micron hat sich um den Bereich „food assist“ erweitert. Sie hat es geschafft ein Speisethermometer in Serie zu produzieren, welches selbstständig an den Ofen kommuniziert und so die Speisen vom Ofen selbstständig auf den Punkt gegart werden. Auftraggeber ist ein namenhafter „white good“ Hersteller, der zum Weihnachtsgeschäft das Produkt neu auf den Markt bringt.

Im Bereich „Tool Control“ hat sich pro-micron mit dem sensorischen Werkzeughalter spike® einen festen Namen im Bereich Industrie 4.0 erworben. Namenhafte Kunden nutzen den spike® bereits in ihrer zerspanenden Fertigung, um Ihre Produktionsprozesse zu optimieren. Daten aufbereitet in

Der Präsident der Hochschule Kempten, Herr Prof. Dr. Schmidt, ist sich sicher, dass dieser Ansatz des TTZs erfolgsversprechend ist.

leicht lesbare Diagramme oder aufgelöst in einem Ampelsystem ermöglichen es Maschinen- und Werkzeugstandzeit sowie die Qualität zu verbessern.